Cellulite: was ist das?

Bei Cellulite handelt es sich um aufgeblähte Fettzellen im Bereich von Oberschenkel, Gesäß, Bauchdecke oder Unterarmen. In diesen Fettzellen werden Stoffwechselprodukte zurückgehalten. Da es sich bei diesen um Restprodukte des Baustoffwechsels der Verbrennung von Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten handelt, spricht man auch von Schlackenstoffen. Die Schlackenstoffe des Baustoffwechsels sind naturgemäß lymphpflichtig. Lymphflüssigkeit fließt jedoch nicht von selbst; Lymphflüssigkeit fließt vielmehr nur dann, wenn man sich bewegt: durch Bewegung wird die physiologische Muskelpumpe (Sohlenpumpe, Sprunggelenkpumpe, Wadenmuskelpumpe, Oberschenkelpumpe) aktiviert. Ein Grund für mangelnde Muskelpumpenaktivität (bzw. Lymphfluss, bzw. Abtransport von Schlackenstoffe) und ein Grund für das Entstehen der Cellulite ist demnach unzureichende Bewegung.

Ein weiterer Grund für das Phänomen Orangenhaut ist ein erschlafftes Bindegewebe: das Bindegewebe ist notwendige Voraussetzung für das ausreichende Funktionieren der Muskelpumpe, da es Gegendruck erzeugt, ohne den der Druck der Muskeln durch die Haut verpuffen würde, ohne die Lymphe zum Fließen zu bringen. Im Falle eines erschlafften Bindegewebes kann sich der / die Betroffene noch soviel bewegen, dadurch wird man die Cellulite nicht mehr beseitigen können.

anti-cellulite-concept
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Physiologie des „Fettpölsterchens“

Ein weiterer Vorteil der SPM besteht darin, dass man mit dieser Methode auch die sogenannten „Fettpölsterchen“ abbauen kann. Im Unterschied zur Cellulite handelt es sich bei Fettpölsterchen um noch nicht verbrannte Depotfette, die in den Fettzellen abgelagert sind. Hier ist die SPM in der Lage, den Zellstoffwechsel zu aktivieren.

Das Ergebnis zeigt sich an einer Rötung und Erwärmung der Hautoberfläche, einer stark erhöhten Durchblutung und einer verstärkten Sauerstoffnahme, die auf den erhöhten Verbrennungsprozess hinweist.

Mit der Kombination der beiden SPM Anwendungen „Lymphdrainage“ und Erhöhung des intrazellulären Zellstoffwechsels‘ ist man mit der SPM erstmals in der Lage, in ein und derselben Behandlung sowohl Fettpölsterchen (Depotfett) als auch Schlackenstoffe (Cellulite) zu differenziert und erfolgreich zu behandeln.

Das Reiterhosensyndrom

Den entscheidenden weiteren Vorteil bietet die SPM dadurch, dass sich mit ihrer Hilfe auch das Reiterhosen Syndrom behandeln lässt.

Bei den sogenannten Reiterhosen handelt es sich um abgekapselte Fettzellen, die sich untereinander mit einer Membran gegenüber dem übrigen Gewebe abgesondert haben. Die meist prall gefüllten Zellen entziehen sich in aller Regel der gründlichen Entsorgung durch das Lymphsystem. Das führt in der Cellulite Therapie oder bei Schlankheitskuren zu sehr unregelmäßigen und unerwünschten Hauterscheinungsbilder, wenn die Behandlung dem Ende zu geht.

Mit Hilfe der SPM und mit Hilfe eines höheren Vakuums wird in diesem Fall das Zellareal zusammen mit der Membran aufgenommen; durch entsprechende Massagetechnik wird die Membran in der Weise porös, dass über die Lymphdrainage bzw. über die physiologische Muskelpumpe eine ausreichende Entschlackung der Zellen eingeleitet werden kann.

Empfehlungen nach einer Cellulitebehandlung

Unterstützende Heimbehandlung bei Cellulite: Täglich 1 bis 2 mal Styler Creme sowie Alpha Mousse von WEYERGANS HIGH CARE AG (aktiviert den Lymphabfluss, Selbstdrainage Effekt. Gebrauchsanweisung beachten!).

Ergänzend sollten sowohl bei der Lymphdrainage als auch beim Aktivieren des Zellstoffwechsels Spezialpräparate (z.B. besonders aufbereitete ätherische Öle, Styler Creme) eingesetzt werden, die die natürlichen Organfunktionen unterstützen und so einen noch schnelleren Behandlungserfolg herbeiführen. Das kann im Anschluss an die SPM durch Body Wrapping (Cellu Gel / Zimt-Alge Creme + Folie) geschehen.

Der zu Behandelnde ist darauf hinzuweisen, ausreichend viel zu trinken. 2,5 bis 3 Liter Trinkflüssigkeit pro Tag während der gesamten Behandlungsdauer sind empfohlen. Im anderen Fall kann keine Gewähr für einen optimalen Behandlungserfolg, optimale Hautglättung und massive Verringerung des Umfangs übernommen werden!

Der Abbau von Fettpölsterchen

Um Fettpölsterchen abzubauen, müssen Depotfette verbrannt werden. Diese Depot- oder Reservefette sind ebenso wie die Schlackenstoffe der Cellulite in den Fettzellen abgelagert. In der kombinierten Behandlung gegen Cellulite und Fettpölsterchen geht es also darum, die Verbrennungsleistung zu erhöhen. Dieses geschieht physiologisch über die Erhöhung der Sauerstoffaufnahme der Zellen sowie über extreme physikalische Beanspruchung des gesamten Zellareals. Hierbei treten als Zeichen der erhöhten Zellaktivität eine Hautrötung und eine Erhöhung der Hautoberflächentemperatur auf.

Zusätzlich sollten Sie unbedingt den AE Stick verwenden, denn der „knackt“ Fettdepots auf.